Rossano Snel

Jazz / Contemporary / World

Rossano Snel

Der in Brasilien geborene, in Berlin lebende Pianist Rossano Snel, dessen filmische Musik bis zur Deutschen Grammophon reichte, trifft auf Saxophon und Fagott im lyrischen Trio-Album Sketches of Tallinn.

Geboren in Brasilien und in Berlin lebend, ist Rossano Snel ein autodidaktischer Pianist und Komponist, der mit üppigen Harmonien, Minimalismus, brasilianischen Einflüssen und filmischen Klanglandschaften arbeitet. Seine Musik bewegt sich entlang der verschwimmenden Ränder von Melancholie und Ekstase, von Traum und Unruhe, mit einer gesteigerten Sensibilität für das Subtile und das auf eindringliche Weise Schöne. Sein Werk fand Eingang in über zwanzig Produktionen - Spielfilme, Serien, Dokumentationen und Installationen für HBO, Netflix, Universal Pictures, arte, ZDF und TV Globo sowie Kunsträume wie das KW Contemporary in Berlin - und 2024 erschien sein Klavierstück "Sunday 23" bei der Deutschen Grammophon. Auf seinem Album "Sketches of Tallinn" treffen in der stillen Resonanz der estnischen Hauptstadt drei Stimmen aufeinander: Snels Klavier, Marcelo Politanos Tenorsaxophon und Obertonflöte sowie Francesco Russos Fagott. Aus brasilianischen Wurzeln entstanden und von jazzigen Harmonien geprägt, verbindet das Album Snels Kompositionen mit dem improvisatorischen Fluss seiner beiden Mitstreiter - Politano, ein brasilianisch-italienischer Komponist und Multiinstrumentalist mit tiefen Bezügen zu lateinamerikanischen Traditionen, und Russo, ein italienischer Fagottist und Improvisator, der an der Estnischen Musik- und Theaterakademie zu erweiterten Fagotttechniken promoviert.

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