Erhältlich auf: Digital · CD

Tracklist

  1. 01Tracklist nicht öffentlich — Bandcamp nicht erreichbar
Bird's Eye View
16. Juni 2023Released
XJM23004

Anamorphosis

Bird's Eye View

Digital / CD · XJM23004

Der Name Anamorphosis verweist auf die Kunst der verzerrten Darstellung – auf Bilder, die erst aus einem bestimmten Blickwinkel lesbar werden. Genau dieses Prinzip trägt das Sextett um Komponist Johannes Moritz in seine Musik: Auf dem Debütalbum „Bird's Eye View“ (2023, XJAZZ! Music) verschieben seine Kompositionen fortwährend harmonische und rhythmische Ebenen, sodass vertraute Linien plötzlich neue Perspektiven öffnen. Die Besetzung verbindet farbige Holzbläser, Posaune, Streicher und Rhythmusgruppe zu einem kammermusikalisch denkenden Jazz: Antonia Hausmann (Posaune), Franziska Ludwig (Cello), Sebastian Wehle (Tenorsaxofon, Klarinette), Johannes Moritz (Klarinette, Bassklarinette), Volker Heuken (Vibrafon, Marimba), Robert Lucaciu (Kontrabass) und Philipp Scholz (Schlagzeug, Glockenspiel). In offener Form und mit tiefem, spielerischem Vertrauen improvisieren die sechs Musiker durch komponiertes Material, dessen Wendungen sich nie ganz festlegen lassen – avancierter, durchhörbarer Jazz zwischen Komposition und Spontaneität.

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Über den Artist

Anamorphosis

Jazz / Contemporary / Experimental

Anamorphosis

Ein sechsköpfiges Ensemble unter Leitung von Johannes Moritz, das harmonische und rhythmische Ebenen in offener, vertrauensvoller Kollektivimprovisation verschiebt und verschleiert.

Anamorphosis ist das sechsköpfige Ensemble, das Bandleader Johannes Moritz im Sommer 2021 gründete, indem er sein über zehn Jahre bestehendes Quartett um Antonia Hausmann an der Posaune und Volker Heuken an Vibraphon und Marimba erweiterte. Der Name verweist auf die Kunst der verzerrten Darstellung und Wahrnehmung durch einen Spiegel oder einen Perspektivwechsel. Inspiriert von Installationskünstlern wie Shigeo Fukuda und Jean Max Albert komponiert Moritz Musik, die harmonische und rhythmische Linien und Ebenen verschiebt und verschleiert; Melodie bleibt ein wiederkehrendes Element, das jedoch stets in seiner Form verfremdet wird. Alle sechs Musiker improvisieren in offenen Passagen mit tiefem, spielerischem Vertrauen zueinander. Die farbigen Holzbläser von Sebastian Wehle und Johannes Moritz treffen auf Hausmanns unverwechselbare Posaune, während Heuken, Robert Lucaciu und Philipp Scholz eine außergewöhnliche Rhythmusgruppe bilden, die die Kompositionen mit Hingabe, Präzision und Intensität trägt.