Erhältlich auf: Digital · CD
Tracklist
- 01Kosmee5:42
- 02Moreré5:02
- 03Clytia6:45
- 04Don't Explain5:13
- 05///9:54
- 06Eine Agitate2:18
- 07Vanta6:00
- 08Clytia (Reprise)2:41
- 09Still & Sometime4:06

Kosmee
Digital / CD · XJM24009 · 47:41
Ein Gewächshaus, ein schwer-süßer subtropischer Duft, Melodien, die sich im Gras verschlingen – mit diesem Bild lädt Philip Weyand in „Kosmee“ ein. Der Pianist bleibt seiner floralen Linie treu: Auf das Debüt „Myosotis“ (Vergissmeinnicht, 2021) folgt nun die Kosmee, eine Zierblume, deren Name dem griechischen Wort für „Kosmos“ entlehnt ist. Kristina Shamgunova (Saxophon, Flöte), Nico Klöffer (Bass) und Micha Jesske (Schlagzeug) durchschreiten mit Weyand am Klavier eine Musik, die schwerelos wirkt und doch fest mit ihren inneren Songstrukturen verbunden bleibt. Neu hinzu tritt die Sängerin Aitzi Cofre Real, deren wortlose Stimme zwischen energetischen Ausbrüchen, „gibberish“-artigen Passagen und reinen, resonanten Klängen changiert und sich wunderbar mit Shamgunovas weichem Saxophonton verbindet. Weyands Stücke sind kleine Miniaturen, die zusammen ein „Bouquet aus Melodien“ bilden – komplexe Harmonien und rhythmische Konzepte treffen auf freie Improvisation, getragen von einer melancholischen Grundstimmung aus Enttäuschung, Verletzung und Versöhnung.
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