Erhältlich auf: Digital · CD

Tracklist

  1. 01Kosmee5:42
  2. 02Moreré5:02
  3. 03Clytia6:45
  4. 04Don't Explain5:13
  5. 05///9:54
  6. 06Eine Agitate2:18
  7. 07Vanta6:00
  8. 08Clytia (Reprise)2:41
  9. 09Still & Sometime4:06
Kosmee
11. Oktober 2024Released
XJM24009

Philip Weyand

Kosmee

Digital / CD · XJM24009 · 47:41

Ein Gewächshaus, ein schwer-süßer subtropischer Duft, Melodien, die sich im Gras verschlingen – mit diesem Bild lädt Philip Weyand in „Kosmee“ ein. Der Pianist bleibt seiner floralen Linie treu: Auf das Debüt „Myosotis“ (Vergissmeinnicht, 2021) folgt nun die Kosmee, eine Zierblume, deren Name dem griechischen Wort für „Kosmos“ entlehnt ist. Kristina Shamgunova (Saxophon, Flöte), Nico Klöffer (Bass) und Micha Jesske (Schlagzeug) durchschreiten mit Weyand am Klavier eine Musik, die schwerelos wirkt und doch fest mit ihren inneren Songstrukturen verbunden bleibt. Neu hinzu tritt die Sängerin Aitzi Cofre Real, deren wortlose Stimme zwischen energetischen Ausbrüchen, „gibberish“-artigen Passagen und reinen, resonanten Klängen changiert und sich wunderbar mit Shamgunovas weichem Saxophonton verbindet. Weyands Stücke sind kleine Miniaturen, die zusammen ein „Bouquet aus Melodien“ bilden – komplexe Harmonien und rhythmische Konzepte treffen auf freie Improvisation, getragen von einer melancholischen Grundstimmung aus Enttäuschung, Verletzung und Versöhnung.

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Über den Artist

Philip Weyand

Jazz / Contemporary Jazz

Philip Weyand

Der Pianist Philip Weyand setzt seine florale Linie mit Kosmee fort - schwerelose, doch strukturierte Miniaturen, die komplexe Harmonik, freie Improvisation, wortlosen Gesang und brasilianische Saudade verbinden.

Philip Weyand bleibt seiner floralen Linie treu: Auf sein Debütalbum "Myosotis" ("Vergissmeinnicht", 2021) folgt "Kosmee", benannt nach einer Zierblume, deren Name sich vom griechischen Wort für "Kosmos" ableitet. Mit Kristina Shamgunova am Saxophon, Nico Klöffer am Bass, Weyand am Klavier und Micha Jesske am Schlagzeug - für das neue Programm ergänzt durch die Sängerin Aitzi Cofre Real - wirkt die Musik schwerelos und bleibt doch fest mit ihren inneren Songstrukturen verbunden und schafft einen Raum, in dem Weyand sein eigenes Innenleben erkundet. Cofre Reals wortloser Gesang, der sich zwischen energetischen Ausbrüchen, gibberish-artigen Passagen und reinen, klingenden Lauten bewegt, eröffnet eine neue, intime Welt und ergänzt Shamgunovas weiches Saxophon perfekt. Weyands Stücke sind kleine Miniaturen, die zusammen einen "Melodienstrauß" bilden und unterschiedliche rhythmische Konzepte und komplexe Harmonien mit freier Improvisation um einen melancholischen Kern herum verbinden, der von Gefühlen wie Enttäuschung, Verletzung, Schuld und Sühne handelt. Eindrücke aus seinem Studienjahr in Salvador da Bahia, Brasilien, fließen ebenfalls in das Album ein - besonders hörbar in "Moreré", das traditionellen brasilianischen Partido Alto mit zeitgenössischem Jazz verschmilzt -, während Kosmee zwischen der Neuen Musik des 20. Jahrhunderts (Olivier Messiaen), Bands wie Radiohead und brasilianischer Saudade balanciert.